Fortifikation Unterer Hauenstein:

Der Hauensteinpass und seine nähere Umgebung spielten sowohl im ersten wie auch im zweiten Weltkrieg eine bedeutende Rolle der Landesverteidigung. Daher sind viele Zeugnisse aus jener Zeit sichtbar und können teilweise auch besichtigt werden.

Zur Zeit der Römer:

Es scheint Hinweise zu geben, dass der Weg über den unteren Hauenstein schon von den Römern benutzt wurde. Wenn man von Trimbach herkommt, ist auf halbem Weg ein Felsdurchschlag bei der Chäppeliflue auf Gebiet der Gemeinde Hauenstein-Ifenthal zu finden. Beim Durchschlag 1993 wurden drei verschiedene Karrengeleise aus römischer Zeit entdeckt. Weiter wurden unterhalb dieser Stelle römische Münzen ausgegraben, bei welchen es sich um antike Passopfer handeln könnte. Zudem liegt der Pass in der Nähe der ehemaligen Römerniederlassung Augusta Raurica.

Auch im Mittelalter und bis in die Neuzeit hinein war der Hauenstein als Nord-Süd-Verbindung über den Jura ein wichtiger Handelsweg, der den angrenzenden Kantonen zu erheblichen Einnahmen verhalf.



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